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Katalog der UB Siegen

Informationen zur Sternwarte

 

Allgemeine Informationen

Die Sternwarte gehört in der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen dem Department Physik und dort der Physikdidaktik an. Sie befindet sich auf dem Dach des Gebäudeteiles AR-B (Adolf-Reichwein-Straße). Die Sternwarte dient der Ausbildung und der Lehre im Fach Astronomie (Didaktik / Astronomie-Didaktik).


Die Sternwartenkuppel mit 4 Meter Durchmesser (Raum: AR-B-2401) befindet sich auf dem obersten Gebäudekomplex der Universität in der Adolf-Reichwein-Straße (AR). Mit dem Auto fährt man Richtung Siegerlandkolleg und parkt dort auf dem Bediensteten-Parkplatz (AR-S3) oder auf den Parkplätzen an der Straße. Der Zugang führt durch einen langen Flur in das Treppenhaus, auf dem sich die Sternwarte befindet. Außerhalb der normalen Gebäudeöffnungszeiten benutzen Sie bitte die Gegensprechanlage am Eingang "Bedienstetenparkplatz" Bauteil B neben dem Siegerlandkolleg. Zu beachten ist, dass der Aufgang über eine Wendeltreppe und eine Leiter erfolgt und damit für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte leider nicht geeignet ist. Auf warme Kleidung ist zu achten (auch im Sommer), weil die Sternwarte natürlich nicht beheizt wird.

Leiter der Sternwarte ist Prof. Dr. Oliver Schwarz, Sekretariat Tel. 0271/740-4165.

Technischer Leiter der Sternwarte ist Christoph Springob, Tel. 0271/740-4154.

Öffnungszeiten:
„Offene Sternwarte“ im Anschluss an die öffentlichen Sondervorträge zu wechselnden Themen sowie zu besonderen astronomischen Ereignissen.

Bitte beachten Sie die Informationen auf der Homepage, am schwarzen Brett und die Hinweise in der örtlichen Presse.

 

Ein etwas älterer aber dafür auf die Geschichte der Sternwarte eingehender Bericht aus "Uni Siegen aktuell 1/2004" liegt als PDF-Datei (103 KB) vor.

Räume

  • Kuppel: Dort steht die Montierung mit den Teleskopen, werden Himmelsobjekte beobachtet. Der Kuppelspalt wird am Anfang der Beobachtungsnacht geöffnet, was die Temperatur schnell sinken läßt. Da die Kuppel drehbar ist, können alle Himmelsrichtungen erreicht werden.
  • Beobachtungsplattform: Dieser "Raum" ist einfach das mit einem Geländer umgebene Dach der Uni. Der freie Himmel eignet sich zum Zeigen der Sternbilder, aber auch als Ausweichmöglichkeit bei großem Andrang oder besonderen Ereignissen wie z.B. Mondfinsternissen. Aus Sicherheisgründen ist die Plattform vorübergehend für die Öffentlichkeit nicht begehbar.
  • Meßraum: Dieses kleine Räumchen beinhaltet Computer zur Bildbearbeitung und Teleskopsteuerung, außerdem Zeitschriften, Bücher und weitere Ausrüstung. Außerdem werden hier die transportablen Fernrohre und weiteres Lehrmaterial für die "Astronomischen Beobachtungspraktika" untergebracht.
  • Treppenhaus: Hier werden bei ungünstiger Wetterlage die "Astronomischen Beobachtungspraktika" abgehalten. Leider steht uns für diese Zwecke immer noch kein Raum in unmittelbarer Nähe der Sternwarte zur Verfügung.

Geographische Koordinaten der Sternwarte: 50° 54´ 36" Nord, 8° 01` 32" Ost, 380 m Höhe

 

Instrumentarium

Beobachtungsgeräte in der Kuppel:

  • Hauptinstrument: Spiegelfernrohr (Reflektor) Astrograph CDK 17 der Firma PlaneWave, Spiegeldurchmesser: 17“ = 430mm, Brennweite: 2940mm, Öffnungsverhältnis: f/6,8, Bildfeld: 52mm, Gewicht: 42 Kg
  • Leitfernrohr: Linsenfernrohr (Refraktor) Skywatcher ED120/900 Pro-Series der Firma TS, Linsendurchmesser: 5“ ≈ 120mm, Brennweite: 900mm, Öffnungsverhältnis: f/7,5, zur Beobachtung von Planeten, Mond und Sonne sowie als Leitrohr für die Astrophotographie
  • Sucherfernrohr 10x60 zum Auffinden der Objekte und als Teleskop für großflächige Sternhaufen
  • Deutsche Montierung: Schwere robotische Montierung GM 4000 QCI der Firma 10 Micron, Tragkraft: 150 Kg (100 Kg „fotografisch“), Gewicht: 120 Kg, Motorisierung: AC-Servomotoren, Nachführung: AMD-Prozessor mit LINUX-Software QCI GM4000
  • Säule: Schwere Baader Stahlsäule ca. 150 Kg Gewicht

Zusatzgeräte:

Teleskope, die nicht in der Kuppel stehen:

  • 200mm-SCT (Celestron C8) auf einer Vixen Great Polaris Montierung mit SkySensor 2000
  • 32-cm-Newton (NGT 12.5) transportables Teleskop
  • Lidl-Scope "Skylux" 70/700
  • Leihgabe: Quelle-Refraktor "Apollo" 60/910 auf deutscher Montierung (von Herrn C. Springob)
  • Leihgabe: Refraktor 60/900 auf horizontaler Montierung (von Herrn Dr. K. Grupen)

Visuell:

  • Okulare von 56 mm bis 5 mm
  • Zenitprismen 1 1/4" und 2"
  • Barlowlinsen
  • Filter UHC, Deep-Sky und Swan-Band
  • Farbfilter für Planeten, Graufilter für den Mond
  • Meßokular

Fotografisch:

  • Kameraadapter für Aufnahmen im Primärfokus und für Okularprojektion
  • Klemmadapter, um den Einsatz von Kameras ohne T2-Adapter zu ermöglichen
  • Beleuchtetes Fadenkreuzokular zur Nachführkontrolle
  • Klemmstative für "Piggy-Back"-Fotografie mit fotografischen Objektiven

CCD:

  • CCD-Kamera vom Typ ATIK 4000M (Kodak KAI 04022 Version S/W, 2048x2048 Pixel)
  • Interferenzfilter zur Spektrophotometrie von Kometen
  • Kleiner Spaltspektrograph

Sonne:

  • Projektionsschirm
  • H-alpha-Filter
  • Folienfilter

Kontaktpersonen:

Prof. Dr. Oliver Schwarz: Leiter der Sternwarte
Christoph Springob:  Astronomische Beobachtungspraktika, Beobachter
Sabine Schirm-Springob:  Beobachterin
Harald Bill: Technische Betreuung, Beobachter
Matthias Jung: Technische Betreuung, Beobachter

 

Telefonnummern:

Beobachtungskuppel: 0271-7404613
Mess- und Arbeitsraum: 0271-7404297
Fax (Sternwarte): 0271-7402858

 

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