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Faraday, Michael: Experimental-Untersuchungen über Elektricität [...]. Deutsche Übersetzung von D. S. Kalischer, Band 1–3. Berlin: Springer,1889–1891 Sign. N 109/80 (Band 1),
Sign. N 109/81 (Band 2), Sign. N 109/83 (Band 3)

Band 1: 1889: 8, 515 S., 7 Tafeln
Band 2: 1890: 6, 303 S., 5 Tafeln
Band 3: 1891: 9, 646 S., 5 Tafeln

Der Autor und sein Werk: Michael Faraday (1791, London–1867, London) hat seinen Werken die Entwicklung der Theorie der Elektrizität und des Magnetismus entscheidend geprägt. Nach einem notdürftigen Schulbesuch führte ihn sein tiefes Interesse an der Wissenschaft und seine autodidaktischen Studien zu großen Erfolgen. Formal als Laborassistent und Hausverwalter an der Royal Institution widmete er sich mit Eifer der Erforschung des gerade neu entdecken Elektromagnetismus. Zahlreiche Entdeckungen in der Chemie und Physik brachten ihm äußere Ehren: die Verflüssigung von Chlor, die Entdeckung des Benzols, die katalytische Wirkung des Platins, Untersuchungen an Stahllegierungen und der optischen Eigenschaften von Gläsern – und dann der Übergang zu Elektrizität und Magnetismus, Elektrochemie, Galvanismus, Endek- kung des Induktionseffektes, die Gesetze der Elektrolyse, Begriff des Dielektrikums, magneto- optischer Effekt, allg. Theorie des Magnetismus.

Das zentrale Element der Forschung war für Faraday das Experiment. Davon zeugt auch das vorliegende Werk mit zusammen mehr als 1500 Seiten. Er vergaß nicht seine Herkunft, sondern hielt öffentliche Abendvorlesungen und spezielle Vorträge für Jugendliche.

Dr. Jürgen Hamel

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