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Katalog der UB Siegen

Studiengänge in Physik

 

Die Erstellung ihres Stundenplans sowie Belegung von Veranstalltungen können sie im LSF vornehmen.

Angeboten werden

  • Konsekutiver Bachelor-/Master-Studiengang
  • Lehramtsstudiengänge
  • Promotion zum Dr. rer. nat. und Dr. paed.

Vorlesung

Zulassungsvoraussetzungen für den Studienbeginn

Zum Studium mit dem Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) im Fach Physik wird zugelassen, wer über die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife verfügt. Das Studium steht auch Interessierten mit Fachhochschulreife offen, Informationen zum Zulassungsverfahren sind auf der Homepage des Departments oder im Dekanat erhältlich. Den oben genannten Abschlüssen gleichwertige Schulabschlüsse können anerkannt werden. Um die Absolventen und Absolventinnen mit verschiedenen schulischen Ausbildungen auf ein vergleichbares Niveau zu bringen, werden Brückenkurse angeboten. Sie stellen eine studienfachbezogene Vorbereitung auf das Studium dar und stehen allen eingeschriebenen Studierenden offen.

Notwendige Zugangsvoraussetzung zum Master-Studiengang im Fach Physik ist entweder der Bachelor-Abschluss im Fach Physik oder einem äquivalenten Fach, ein an einer Universität oder Fachhochschule erworbener Abschluss Diplom-Physikingenieurin bzw. Diplom-Physikingenieur oder ein dem Bachelor-Abschluss äquivalenter Abschluss. In den beiden letzten Fällen legt der Prüfungsausschuss für den Master-Studiengang Physik im Einzelfall die ggf. zusätzlich zu erbringenden Leistungen fest. Dabei können im Einzelfall auch einzelne fachspezifisch begründete studienbegleitende Leistungen im Master-Studiengang erlassen werden, wenn sie in der vorherigen Ausbildung in der für den Master of Science erforderlichen Breite und Tiefe bereits erbracht wurden.

Um eventuelle Defizite in Mathematik und Theoretischer Physik auszugleichen, werden zusätzlich zum Master-Studienplan noch Tutorien (sowohl in Deutsch als auch in Englisch) zur theoretischen Physik angeboten. Dies soll insbesondere die Studierenden unterstützen, die in diesem Bereich zusätzliche Leistungen erbringen müssen. Ausländische Studierende müssen darüber hinaus entweder das Bestehen der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) oder ein Äquivalent entsprechend der DSH-Prüfungsordnung oder des "Test of English as a Foreign Language" (TOEFL) mit mindestens 530 Punkten (ab November 2005 mit mindestens 100 Punkten) oder eines äquivalenten Tests nachweisen.

Als Termin des Studienbeginns können sowohl das Winter- wie auch das Sommersemester gewählt werden.

Konsekutiver Bachelor-/Master-Studiengang

Seit dem Wintersemester 2004/05 werden im Department Physik in Siegen moderne Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, die den Richtlinien des entstehenden europäischen Hochschulraumes entsprechen. Die Qualität dieser Studiengänge ist durch eine unabhängige Agentur, die ASIIN ("Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik und der Naturwissenschaften"), zertifiziert worden. Der Master-Studiengang wird auch englischsprachig angeboten. Die Studiengänge sind modular aufgebaut, was eine hohe Flexibilität und auch Mobilität innerhalb Deutschlands, Europas und auch international ermöglicht. Durch das Kreditpunktesystem ECTS ("European Credit Point Transfer System") können bereits erbrachte Studienleistungen leichter eingeordnet werden und bei einem Hochschulwechsel einfacher anerkannt werden. Außerdem wird durch die Modularisierung der Lernfortschritt transparenter. Ein Modul ist eine Lehrveranstaltung oder eine Kombination von Lehrveranstaltungen zu einem bestimmten Thema. Ein Modul wird immer mit einer Prüfung abgeschlossen und wird später im Beiblatt des Abschlusszeugnisses ausgewiesen. Bei einem eventuellen Hochschulwechsel kann die durch dieses Modul erworbene Studienleistung leicht transferiert werden. Die Kreditpunkte messen den mittleren Arbeitsaufwand, den ein Studierender für ein Modul aufwenden muss, wobei ein Kreditpunkt einem Zeitaufwand von 30 Stunden entspricht. Obwohl dies natürlich nur Richtwerte sein können, kann anhand der Kreditpunkte der Arbeitsaufwand für eine Veranstaltung abgeschätzt werden. Die Kreditpunkte werden nach bestandener Abschlussprüfung für das betreffende Modul vergeben. Im Durchschnitt sollten pro Semester 30 Kreditpunkte erreicht werden, so dass der mittlere Arbeitsaufwand pro Semester 900 Stunden beträgt, was auch die vorlesungsfreie Zeit einschließt. Das gesamte Bachelorstudium hat einen Umfang von mindestens 180 Kreditpunkten, entsprechend 6 Semestern, das Masterstudium von mindestens 120 Kreditpunkten, entsprechend 4 Semestern. Die Modularisierung erlaubt außerdem eine weitgehende Freiheit der Ausrichtung der Vertiefungsrichtung, so dass die Studierenden ihr Profi l entsprechend der Nachfrage des Arbeitsmarktes und den eigenen Neigungen ausrichten können. Zusätzlich sind Lehrmodule im Bereich der Schlüsselqualifikationen vorgesehen, die allgemeine berufsqualifizierende Fähigkeiten vermitteln. Wesentlicher Bestandteil der Abschlüsse sind die Abschlussarbeiten. Sie dienen der Berufsqualifikation der Studierenden. In der Bachelorarbeit sollen die Studierenden ein kleineres Projekt unter Anleitung bearbeiten, um einen Einblick in die Forschungsmethoden zu erhalten. Die Masterarbeit führt die Studierenden dann in die aktuelle Forschung ein, indem sie ein forschungsnahes Projekt unter Anleitung bearbeiten. Im Master-Studium sind hierzu insgesamt zwei Semester als Forschungsphase vorgesehen, wobei das erste der beiden Semester der Vorbereitung und der Einarbeitung dient.

Die Abschlusszeugnisse für den "Bachelor of Science" und den "Master of Science" werden durch ein Diplom Beiblatt ("Diploma Supplement") ergänzt, aus dem die erfolgreich abgeschlossenen Module hervorgehen und damit das Profil des erfolgreich abgeschlossenen Studienganges verdeutlicht wird. Zwecks Beratung wird jedem Studierenden ein "Mentor" zugeordnet, der beispielsweise bei der Auswahl der Wahlpflichtfächer hilft, um das geeignete Profil des Studienganges zu bestimmen.

Beispiele für Wahlpflichtfächer sind:

  • Astroteilchenphysik
  • Allgemeine Relativitätstheorie
  • Quantenfeldtheorie
  • Bauphysik
  • Gruppentheorie
  • Medical Physics
  • Detektorphysik
  • Algorithmen
  • Quantenoptik
  • Organische Chemie
  • Physikalische Chemie
  • Steuerungstechnik
  • Engineering Design
  • Computergraphik
  • Medizinische Abbildungsverfahren

Beispiele für Schlüsselqualifikationen sind:

  • Physiker im Beruf
  • Englisch für Naturwissenschaftler
  • Arbeitswissenschaft Seminare zur Vortragsschulung

Die genauen Belegungsmöglichkeiten sind dem Modulhandbuch zu entnehmen. In der für sie gültigen Prüfungsordnung finden sie die jeweiligen Rahmenbedingungen, unter denen sie den gewünschten Abschluss erwerben können. Eine exemplarische Übersicht über den Verlauf ihres Studiums und der zu belegenden Veranstalltungen können sie den Studienverlaufsplänen entnehmen.

Lehramtsstudium in Physik

Das Department Physik bietet folgende Studiengänge für das Lehramt Physik an Schulen an:

  1. Gym-Physik: Das Fach Physik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen;
  2. BK-Physik:Das Fach Physik für das Lehramt an Berufskollegs;
  3. GHR-HR: Das Fach Physik für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen;
  4. GHR-G: Lernbereich Naturwissenschaft mit dem Leitfach Physik.
Diese Studiengänge werden seit dem Wintersemester 2011 im Bachlor-/Mastersystem angeboten.

Die Lehramtsstudiengänge gehören zum Profil der Universität Siegen. Engagierte Lehre und eine gute Betreuung sind Markenzeichen unserer Hochschule. In einer umfassenden fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Ausbildung liegt ein besonderes Gewicht auf der experimentellen Ausbildung im Fach Physik und der experimentellen Schulphysik, wozu auch Experimente unter Einsatz des PCs gehören. Die Lernwerkstätten des Faches Didaktik der Physik leisten einen zusätzlichen und wichtigen Beitrag zu einer berufsfeldorientierten Lehrerausbildung. Das Medienlabor, das Umweltlabor und die Lernwerkstatt Naturwissenschaft bieten Experimete, Medien und Modelle zum handlungsorientierten Lernen. Sie leisten Beiträge der Fachdidaktik Physik zum Lehr-/Lernprojekt Schule "Hochschule" Die Sternwarte der Universität erweist sich regelmäßig als besonderer Anziehungspunkt des Departments Physik in der Öffentlichkeit und in der Zusammenarbeit mit den Schulen der Region.

Ein besonderes Kennzeichen der Lehramtsstudiengänge der Universität Siegen sind die Praxisphasen. Dabei handelt es sich um studienbegleitende Praktika in Schulen des gewählten Lehramtsstudiums. Für das fachwissenschaftliche Studium der Lehrämter Physik an Gymnasien und Gesamtschulen und Physik an Berufskollegs besteht durch die gemeinsamen Lehrveranstaltungen mit den Studiengängen Bachelor of Science und Master of Science im Fach Physik eine enge inhaltliche Beziehung. Damit eröffnen sich für die Studierenden Möglichkeiten, ohne größeren Zeitaufwand zwischen den Studiengängen Lehramt und Bachelor/Master zu wechseln. Auch wird die Vergleichbarkeit der Studiengänge auf diese Weise erleichtert. Die Lehrveranstaltungen für die Studiengänge GHR-G und GHR-HR sind dagegen sowohl im fachwissenschaftlichen als auch im fachdidaktischen Bereich speziell für die angestrebten Lehrämter konzipiert. In diesen Studiengängen ist bereits ein gemeinsames Grundstudium in den Naturwissenschaften vorgesehen, d. h. in den Basiswissenschaften Biologie, Chemie und Physik. Mit dieser Grundausbildung in Naturwissenschaften werden Lehramtskandidaten an der Universität Siegen bereits auf das neu entstehende Fach Naturwissenschaften in der Schule vorbereitet. Eine exemplarische Übersicht über den Verlauf ihres Studiums und der zu belegenden Veranstalltungen können sie den Studienverlaufsplänen entnehmen.

Promotion in Physik

Qualifizierten Absolventinnen und Absolventen steht in Siegen die Möglichkeit zur Promotion offen. In der Regel ist hierzu ein mindestens guter Diplom- oder Masterabschluss die Zulassungsvoraussetzung. Ausnahmen hiervon können aber vom Prüfungsausschuss des Departments Physik zugelassen werden. Der wesentliche Bestandteil des Promotionsstudiums ist das Anfertigen einer Dissertation, die eine etwa dreijährige betreute Arbeit an der vordersten Front der Forschung dokumentiert. Es wird erwartet, dass mit der Dissertation ein sichtbarer Beitrag zur Forschung im bearbeiteten Gebiet erbracht wird. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden vollständig in eine der bestehenden Forschungsgruppen im Department integriert und individuell betreut. Deshalb ist eine wesentliche Voraussetzung zur Zulassung die Bereitschaft eines Hochschullehrers, die geplante Arbeit zu betreuen. Für Kandidatinnen und Kandidaten, die ohne einen Master-Abschluss zur Promotion zugelassen werden, ist ein strukturiertes Promotionsstudium zurzeit in Planung.

Das Department Physik bietet auch eine Promotion zum Dr. paed. an. Nach der vorliegenden Promotionsordnung kann der Dr. paed. im Fach Didatik der Physik auf Grund einer wissenschaftlichen Abhandlung (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung erworben werden. Die Dissertation muss einen selbstständigen weiterführenden Forschungsbeitrag darstellen. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Rigorosum im Promotionsfach und zwei Nebenfächern.